Das haben wir davon …

Das haben wir davon …

Das haben wir nun davon …

Was für eine Ehre! Weil es bei uns immer so lecker schmeckt, dürfen wir das Buffet für unsere Nachbarn zur Taufe des Jüngsten planen. Wir freuen uns und geben alles! Aber natürlich: Keine Experimente! Also, nur gut bekannte Rezepte, bei denen nichts schief gehen kann. Tatsächlich ist das Meiste auch schon auf dieser Website erschienen, nur einige Rezepte mussten wir ergänzen. Und hoffen auf zahlreiche Besucher der Taufe, die etwas nachkochen wollen …

Das Buffet

Köfte mit Gurken-Tomaten-Salat

Köfte mit Gurken-Tomaten-Salat

Köfte mit Gurken-Tomaten-Salat

Arabisches Essen ist vor allem eines: Lecker gewürzt! Das passt nicht jedem Kind. Diese Köfte sind so gewürzt, dass es meinen Kindern schmeckt und mir gerade noch genug nach Morgenland schmeckt.

Für die Köfte

  • 500g Lamm von der Schulter oder Lammhack
  • 1/2 Bund gehackte Petersilie
  • 2 durchgepresste Knoblauchzehen
  • 1 TL gemahlener Koriander
  • 1 TL Kreuzkümmel
  • 1 TL Meersalz
  • etwas Pfeffer, Piment, Kardamom und Kurkuma (vielleicht sogar frisch gehackt möglich?)

Für den Salat

  • 1/2 Salatgurke
  • 200g Cocktailtomaten
  • 1/2 rote Zwiebel
  • Meersalz

Für die Sauce

  • 125g griechischen Naturjoghurt
  • 100g Tahina (Sesammus)
  • 1/2 Bund frischen, gehackten Koriander
  • 1/2 Bund frischen, gehackten Minze
  • Zitronensaft, Olivenöl, Meersalz
  • Türkisches Fladenbrot oder Pitas

 

Das Stück Lammschulter durch den Fleischwolf drehen oder das vorbereitete Lammhack mit der Petersilie, dem Knoblauch und den restlichen Gewürzen vermischen und kleinere Frikadellen (nicht aus Hamburg? Frikadelle = Bulette = Fleischpflanzerl = Beefsteak) daraus formen. Das geht am besten, wenn die Hände leicht feucht sind, vorzugsweise von Wasser. Dann den Grill ordentlich vorheizen und direkt über den Kohlen grillen.

Für den Salat wird die Gurke in kleine Stücke geschnitten und die Cocktailtomaten geviertelt. Ebenfalls die rote Zwiebeln klein würfeln und alles mit etwas Meersalz abschmecken.

Für die leckere Sauce alle Zutaten vermischen und mit Meersalz und Zitronensaft abschmecken.

Am besten alles auf den Tisch stellen und den Rest der Arbeit auf die Familie abwälzen: Fladenbrot nehmen und aufschneiden, dazu eine/mehrere Lammköfte, Sauce und Salat hinzufügen. Köstlich! Dazu trinke ich am liebsten ein kühles Bier. Die Kinder kriegen Wasser.

Sellerieschnitzel mit Remouladensauce

Sellerieschnitzel mit Remouladensauce

Sellerieschnitzel mit Remouladensauce

Dieses Rezept ist fast eins zu eins übernommen von unserem bekannten Fernsehstar Tim Mälzer. Lediglich ein paar Anpassungen an meine Küche habe ich vorgenommen, die allgemein besser bei unseren Kleinen ankommen. So ist die Remouladensauce milder und ohne Sardellen. Auf jeden Fall hat es uns allen so gut geschmeckt, dass wir diese vegetarische Speise nun häufiger auf den Speiseplan stellen wollen. Kleiner Tip nebenbei: Unsere Kinder essen mit noch größerer Begeisterung, wenn sie bereits in die Zubereitung mit eingebunden waren. Daher dürfen sie ganz häufig das Panieren der Schnitzel übernehmen …

Für die Remouladensauce

  • 1 Ei
  • 150g saure Sahne
  • 30ml Milch
  • 1 TL Senf
  • 1-2 EL Pflanzenöl
  • 1 große Gewürzgurke
  • 2 EL Kapern
  • Blätter von 2 Zweigen Petersilie
  • Salz, weißer Pfeffer

Das Ei hart kochen und abkühlen lassen. Dann das Eigelb zusammen mit dem Senf und der Milch zerdrücken und verrühren. Nun die saure Sahne und das Öl unterrühren und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Die Gurke und die Petersilie fein hacken. Alles kommt zusammen mit den Kapern in die Sauce, noch einmal umrühren, fertig.

Für die Sellerieschnitzel

  • 1 große oder 2 kleine Sellerieknollen
  • Mehl
  • Ei(er)
  • Semmelbrösel
  • Butterschmalz
  • Milch

Von den Sellerieknollen die Schale entfernen und dann in nicht zu dicke Scheiben schneiden. Dann müssen die Scheiben in stark gesalzenem Wasser etwa 5 Minuten blanchiert und anschließend im Eiswasser abgeschreckt werden. Mit Hilfe von Mehl, Eier und etwas untergeschlagener Milch sowie Semmelbrösel eine Panierstation vorbereiten und die Selleriescheiben panieren. Anschließend nur noch in Butterschmalz goldbraun braten und mit der Remouladensauce servieren. Die Kantine wünscht guten Appetit!

Schwarze Olivencreme

Schwarze Olivencreme

Schwarze Olivencreme

Oliven waren für mich als Kind immer ein rotes Tuch. Kann ich heute als Erwachsene nicht mehr behaupten und staune über unsere große Maus zuhause, die immer mal eine verschnabuliert. Selbst diese äußerst einfach herzustellende Olivencreme hat guten Anklang gefunden bei unserem kleinen Gourmet. Besonders praktisch ist, dass man diese Paste in großen Mengen herstellen kann und abgefüllt in kleinen Weckgläschen auch den Gastgebern als Mitbringsel eine Freude macht.

Zutaten (für 400 ml Creme)

  • 300 g entsteinte schwarze Oliven
  • 100 g Kapern
  • 3 Knoblauchzehe
  • schwarzer Pfeffer
  • 100 ml Olivenöl, kaltgepresst

Die Oliven grob zerkleinern, die Kapern abtropfen lassen, Knoblauchzehen schälen und alles in einem Mixer pürieren. Mit etwas Pfeffer abschmecken und 80 ml Olivenöl untermischen.

Nun kann man die Creme in verschließbare Gläser füllen und Glattstreichen. Mit einer Schicht Olivenöl bedecken und ab in den Kühlschrank. Die Creme hält ca. 3-4 Wochen.

Dipsi, Dipsi, Du …

Dipsi, Dipsi, Du …

Dipsi, Dipsi, Du …

Das älteste, geerbte Kochbuch meiner Oma ist schon arg mitgenommen. Regelmäßig schaue ich rein, um zu gucken, ob man früher nicht besser gekocht hat. Ich glaube eher, das Gegenteil ist der Fall. Zumindest dieses Kochbuch, dass die deutsche Hausfrau und Ihre Kochkunst wohl auf die Entbehrungen eines Krieg vorbereiten sollen, ist den Rezepten nach zu Urteilen keine Offenbarung. Schon die Rezeptnamen lassen einen zögern: Die bei uns bekannte Sauce Hollandaise heißt dort „Holländische Tunke“. Tunke? Das kann doch gar nicht schmecken. Die Verwendung wird übrigens nicht empfohlen, da zu viele Eier verschwendet werden. Hier drei Beispiele für die vorzügliche Verschwendung von Eiern und Sahne!