Lachs – selbst gebeizt!

Es gibt Sachen, da kommt man erst gar nicht darauf, dass man sie selber machen könnte. Sauerkraut zum Beispiel. Oder Graved Lachs. Dabei ist beides ganz einfach. Heute soll es der selbst gebeizte Lachs sein. Der macht auch ordentlich was her, z.B. für eine schöne Familienfeier. Allerdings braucht man eine Menge Platz im Kühlschrank. Der sollte am besten so auf 4°C herunter geregelt sein.

  • 1 Lachsseite von so ungefähr 1,5 bis 2 kg schwer
  • Zucker und Salz im Verhältnis 3:2, also so 90g Zucker und 60g Salz
  • 1 Bund Dill
  • 1 kleines Stück geriebener Ingwer
  • 2 große Knollen frische rote Beete
  • 1 TL Piment
  • 2 EL zerstoßene Wacholderbeeren

Vor mir liegt eine majestätische Hälfte eines Lachses auf der größten (Keramik-)Platte des Hauses. Am besten einer, der noch wild durch Schottlands Flüsse durfte. Ansonsten wenigstens einer aus den norwegischen Bio-Laboren. Daneben ist eine Schüssel, in der Zucker und Salz wie oben beschrieben zusammen mit Piment und den Wacholderbeeren vermischt wurde. Die rote Beete und der Ingwer ist grob gerieben und der Dill klein gehackt.

Alsdann verteile ich zuerst die Zucker-Mischung, dann den Dill und den Ingwer und zum Schluss die rote Beete auf den Lachs. Das war‘s schon fast. Nur noch mit Frischhaltefolie gründlich und möglichst ohne Luft einpacken, mit einem Teller oder Kochbuch beschweren und ab in den Kühlschrank damit. Am besten für 4-5 Tage, wenigstens jedoch für 3.

Anschließend nur noch dünn aufschneiden und mit Brot, Honig-Senf-Sauce und Meerrettich-Sauce servieren. Der Lachs ist zart und lecker. Die rote Beete hat ihn verführerisch rot gefärbt. Ein Fest für Auge und Gaumen…